23.09.2016 |  Christusbilder und heidnische Motive in den römischen Katakomben

Freitag, 23. September 2016, 19.00 Uhr
Referentin: Dr. Eva Heidebroek-Soldner
Lichtbildervortrag in deutscher Sprache
Eintritt: 4,– € ermäßigt; 6,– € nicht ermäßigt

Für die Ausschmückung ihrer Gräber verwendeten die frühen Christen typisch christliches Glaubens- und Gedankengut. Dabei war für sie kein Bild wichtiger als das von Christus. Anfangs hatte man noch keine Vorstellung von seinem Aussehen, während sich im 4. Jh. ein ganz bestimmter Christustyp entwickelte. Mit besonderer Vorliebe malte man Christus in Gestalt des Guten Hirten. Aber auch seine Heilungswunder sowie die Eucharistie wurden dargestellt. Erstaunlich ist, dass das Passionsthema fast ganz ausgeklammert wurde. In den unterirdischen Grabstätten finden wir aber auch Bilder, die ihrem Inhalt nach gar nichts mit Christus zu tun haben. Sie beziehen sich vielmehr auf die klassischen griechischen Sagen.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Dante Alighieri Gesellschaft verwendet werden.