Italien

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Herbsttage in Umbrien - Ein Überblick

landschaftumbrienManche Städte kennt man nur von der Durchreise, so zum Beispiel Orvieto, da eigentlich nur den Dom, hoch oben auf seinem Tuffsteinfelsen. Und so beschloss ich, Umbrien näher zu erkunden.In Perugia, der Hauptstadt Umbriens, kam ich gerade zur Internationalen Schokoladenmesse.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom Corso sah ich zunächst nur aneinandergereihte Stände, behütet von kleinen weißen Zeltdächern. Dann jedoch zeigten sich die prächtigen Paläste wie der Palazzo dei Priori mit seiner großen Freitreppe. Die Reliefs im unteren Becken der Fontana Maggiore davor könnte man stundenlang anschauen. Erhaben ragt der mächtige etruskische Arco d’Augusto in den blauen Himmel. Düster wirkten auf mich die schmalen Gassen der Altstadt mit ihren hohen Mauern und Torbögen. Eine Überraschung bot das unterirdische Perugia!

Unter der ehemaligen Festung befindet sich eine komplette mittelalterliche Stadt. Im Salzkrieg von 1540 ließ Papst Paul die Stadt zuschütten, die nun wieder ausgegraben wurde, und baute darüber seine Burg Paolina. Lange lief ich durch Gänge, dann führten mich Rolltreppen immer weiter in die Tiefe zu Straßen, Kirchen, Läden, Wohnungen. Ich war froh, als ich wieder in das Licht der Piazza eintauchen konnte. Dann stand ich tatsächlich vor dem wundervollen Dom in Orvieto. Erstaunt sah ich zunächst die schwarz-weiß gestreifte Außenmauer des Kirchenschiffs. Wie völlig anders dagegen die Vorderseite dieses bedeutendsten gotischen Bauwerks Italiens!

Statt hoher Türme blickte ich auf vier hohe Pfeiler, auf die harmonisch eingefügte Rosette und auf Reliefs, welche liebevoll und zart ausgeführt Episoden aus dem Alten und Neuen Testament darstellen. Eindrucksvoll auch die Fresken von Signorelli in der Cappella di San Brizio, die Szenen des Jüngsten Gerichts zeigen. Sehr wörtlich hat der Künstler die Auferstehung gemalt: mühsam kriechen die Menschen aus ihren Gräbern und richten sich auf. Während in Perugia eine Mini-Metro die Besucher hinauf in die Altstadt fährt, in Orvieto dagegen ein Aufzug, sind es in Assisi zwei Rolltreppen. Ich hatte mir Assisi größer vorgestellt.

Auf der Piazza della Commune genoss ich zunächst einen Espresso mit Blick auf den Minerva Tempel, eins geworden mit der Kirche Santa Maria sopra Minerva. Schließlich stieg ich hinauf zur Basilica San Francesco. Der Bau verwirrte mich schon allein durch die endlose Reihung von Bögen, den zwei übereinander gebauten Kirchen und all den Treppen und Plätzen. In der vollkommen mit Fresken ausgemalten Unterkirche befindet sich das Grab von Franziskus. In der helleren Oberkirche bewunderte ich die großartigen 28 Fresken von Giotto mit Szenen aus dem Leben des Hl. Franziskus. Ein kleiner Spaziergang durch den mittelalterlichen Ort führte mich zum Dom San Rufino, dessen helle Fassade mit den drei Rosetten und einer kleinen Säulenreihe ich sehr bewunderte.Wie hingeworfen auf eine grüne Wiese stehen in Gubbio völlig allein Überreste eines römischen Theaters. Die Stadt selbst zieht sich steil den Monte Ingino hinauf. Zu den ineinandergeschachtelten Gebäuden und Kirchen musste ich zunächst zu Fuß.

An den mittelalterlichen Häusern suchte ich dann die sogenannten Totentüren, eigentlich kleine Fenster über der Eingangstür, durch die der Tote auf einer Bahre aus dem Haus gebracht wurde. Anschließend hatte man das Fenster zugemauert. Um auf die großartige Piazza della Signoria zu gelangen, konnte ich einen Aufzug benutzen. Von hier oben bot sich mir ein wunderbarer Blick auf die Stadt und die sanften Hügel ringsum. Beherrscht wird der Platz von dem Palazzo dei Consoli, in dem sich das Museum befindet. Gleich im Erdgeschoss entdeckte ich die sieben verschieden großen Bronzetafeln mit umbrischen und lateinischen Schriftzeichen, heute mit Grünspan überzogen. Diese sogenannten Iguvinischen Tafeln – die Einwohner wurden früher ikuvini genannt –sind ein einzigartiger Hinweis auf das Gemeinschaftsleben und die Zeremonien der Umbrer. Diese Tafeln fand man 1444 in einem Gemüsegarten beim Römischen Theater.Wie in jeder Etruskerstadt geht es auch in Montefalco- so genannt nach ihrem Eroberer Friedrich II. – hoch hinauf zu der kreisrund angelegten Piazza, diesmal zu Fuß.

Ein weiter Blick auf die Hügel, die Weinberge, die Äcker und Wiesen zeigt erneut die Schönheit Umbriens. Die Hallenkirche San Francesco, heute Museum, enthält eine Kostbarkeit: den Freskenzyklus von Benozzo Gozzoli in der Apsis. Erneut blickte ich auf Szenen aus dem Leben des Hl. Franziskus, jetzt jedoch gemalt in der Renaissance, d.h. mit dem Wissen um die Perspektive. Im Gegensatz zu Giottos Werken zeigen die Gesichter der Personen hier ganz individuelle Züge.Schon von weitem sah ich den großartigen Ponte delle Torre, ehe mich acht Rolltreppen hinauf in die Etruskerstadt Spoleto, eine der ältesten Siedlungen hier, brachten. Voll Bewunderung stand ich vor der Fassade des Doms mit ihren acht Rosetten, dem leuchtenden Mosaik und den zwei Kanzeln. Jedes Jahr findet in dieser Stadt das Festival dei Due Mondi statt, ins Leben gerufen 1958 von Giancarlo Menotti, weshalb Spoleto auch das „Salzburg Italiens“ genannt wird.Ebenfalls ein Grund, erneut nach Umbrien zu fahren!      

Copyright Ulrike Rauh  
Text und Fotos Ulrike Rauh                                                                                    

Heute Abend „Rigoletto“

RIGOLETTORAUHNoch warten wenige Besucher auf den Einlass zur Gradinata D. Die Julihitze hat jetzt, kurz nach 20 Uhr, nachgelassen. Dann, allmählich, bewegen sich immer mehr Menschen auf der Piazza Brà, schlendern gut gekleidet zu den verschiedenen Eingängen.

 

Treviso - zu Besuch bei den Impressionisten

LOGGIACAVALIERIDANTEViel Zeit hatte ich nicht bei meinem Besuch in Treviso vor ein paar Wochen, wo ich die Ausstellung “Storie dell’ Impressionismo da Monet a Renoir, da van Gogh a Gauguin“ im Museo di Santa Catarina ansehen wollte.

Und immer wieder Venedig

PIANOWAGNERImmer wieder gibt es Neues zu entdecken in dieser Stadt! Wie viele Male schon bin ich mit dem Vaporetto auf dem Canal Grande gefahren – vorbei am Palazzo Vendramin Calergi?

LO CHIAMAVANO JEEG ROBOT

SIE NANNTEN IHN JEEG ROBOT
LO CHIAMAVANO JEEG ROBOT, Italien 2016, 112 Min., Blu-ray, FSK: ab 16, ital. OmU, Regie: Gabriele Mainetti, mit: Claudio Santamaria, Luca Marinelli, Ilenia Pastorelli u. a.

Spät im Jahr am Comersee

COMO

Es ist nicht mein erster Besuch in Como, aber der erste um diese Jahreszeit.

“OliOliva – Imperia feiert das neue Olivenöl”

Vom 11. – 13. November 2016 dreht sich in Imperia an der ligurischen Blumenriviera mit der Veranstaltung OliOliva alles um das neue Olivenöl.

Cantine Aperte am Wochenende nach Sankt Martin

 

Am 12. und 13. November 2016 heißen viele italienische Weinkellereien Besucher willkommen und laden kurz nach Sankt Martin dazu ein, bei Degustationen ihrer Weine – von der letzten Lese bis zu Spitzenjahrgängen - und lokaler Spezialitäten auf das neue Weinjahr anzustoßen. Weinliebhaber schätzen seit langem die Veranstaltungsreihe der Cantine Aperte, die vom Verein Movimento Turismo del Vino organisiert wird, in dem über 1000 Weinproduzenten zusammengeschlossen sind. Der Verein verfolgt das Ziel, Weintourismus zu fördern und über die Kultur und Tradition der Weinherstellung zu informieren sowie die jeweiligen Anbaugebiete vorzustellen. Die Reihe Cantine Aperte feiert jedes Jahr am letzten Sonntag im Mai die größte landesweite Weinveranstaltung, gefolgt von den Calici di Stelle im August, der Cantine Aperte in Vendemmia im September, Cantine Aperte a San Martino im November bis zu Cantine Aperte a Natale im Dezember. 

Movimento Turismo del Vino sammelt an den Tagen der Cantine Aperte für die vom Erdbeben zerstörte Stadt Amatrice.

Nürnberg, 09.11.2016

Brisighella feiert seine Spezialitäten

Das kleine Örtchen Brisighella, ein mittelalterlicher borgo im Hinterland von Ravenna, feiert mit den „Quattro Sagre per Tre Colli“ (4 Feste für 3 Hügel) seine kulinarischen Spezialitäten.

Brisighella, das sich über drei Kreidehügel verteilt, die von venezianischer Festung, Uhrturm und Monticini-Kirche dominiert werden, ist bekannt für seinen guten Wein, aber auch für  Schweinebraten, Birnen, Trüffel und Käse. Am 6. November steht das kulinarische Fest ganz im Zeichen der Spezialitäten von Schweinefleisch wie das der autochthonen Rasse Mora Romagnola. Am 13. November folgen die pera volpina, eine alte Birnensorte, die fast vergessen war und nun rekultiviert wird. Eingekocht in Rotwein, Nelken und Zimt wird das traditionelle Gericht begleitet von gereiftem Pecorino-Käse.  Am 20. November feiert der Ort dann den schwarzen und  weißen Herbsttrüffel. Das letzte Novemberwochenende ist dem Olivenöl gewidmet, dem „Brisighello“, das als eines der ersten das Gütesiegel DOP erhielt.  Während der sagra bieten enogastronomische Stände und lokale Restaurants thematische Degustationen an, und ein kleiner Zug fährt Besucher von Hügel zu Hügel durch das Zentrum. 


Informationen unter Emilia Romagna Welcome   

Nürnberg, 05.11.2016

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Große Ausstellung Caravaggios Erben im Museum Wiesbaden

Das Museum Wiesbaden präsentiert vom 14. Oktober 2016 bis 12. Februar 2017 mit der großen Ausstellung „Caravaggios Erben“ erstmals in Deutschland Glanzstücke des neapolitanischen Barocks.

I Pupi siciliani: Touren durch Deutschland

Das sizilianische Marionettentheater hat eine lange Tradition und ist fester Bestandteil der Kultur insbesondere in Palermo und Catania.

Eurochocolate 2016: Umbrien feiert die Schokolade

Vom 14. bis 23. Oktober 2016 findet in Perugia das Schokoladenfestival Eurochocolate statt, eines der größten in Europa.

#FoliageinItaly: ENIT läutet mit neuer Social-Media-Kampagne den Herbst in Italien ein

Die Italienische Zentrale für Tourismus ENIT lanciert eine neue internationale Social-Media-Kampagne: Unter dem Hashtag #FoliageinItaly werden die Social-Media-Nutzer dazu aufgefordert, ihre schönsten Herbstbilder aus Italien auf Instagram und Facebook zu posten sowie auf Twitter zu tweeten.

Stufen B1 und B2

Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Mittelstufenkursen.